Smart-Meter-Rollout: Die Daten müssen fließen!

Interview mit Dr. Ralfdieter Füller, exklusiv für die ew 10/2018

Auch wenn der Smart-Meter-Rollout nun doch erst im Jahr 2019 starten wird, sollten die Vorbereitungen dazu nicht weiter aufgeschoben werden. Denn die Integration von Prozessen und IT-Lösungen spielt bei der Gateway-Administration eine zentrale Rolle – unabhängig davon, ob man diese Rolle selbst abbildet oder über einen Dienstleister abwickelt. Und dabei gibt es einiges zu beachten, wie die ew von Dr. Ralfdieter Füller, Geschäftsführer der GWAdriga GmbH & Co. KG, erfahren hat.

Herr Füller, lässt sich allein mit den im FNN-Leitfaden definierten Systemen und Prozessen ein Rollout durchführen?

Füller: Nein, dafür ist der Leitfaden nicht geeignet und das ist auch gar nicht der Anspruch. Sein Ansatz ist eher generell: Beschrieben wird dort zum einen die prinzipielle System- und Kommunikationsarchitektur. Zum anderen sind die Kernprozesse enthalten, die in einem direkten Zusammenhang mit allen gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben stehen, also in erster Linie dem EnWG sowie den Regelungen des BSI, der PTB und der BNetzA. Der Leitfaden bietet einen guten Rahmen für die inhaltliche Ausprägung – gerade auch, was die unterschiedlichen Systeme des Messstellenbetreibers und Gateway-Administrators angeht. Darüber hinaus muss aber jedes Versorgungsunternehmen seine Prozesse im Zusammenhang mit dem Smart-Meter-Rollout und der Gateway-Administration selbst definieren  und nach der Technischen Richtlinie TR 031-09 zertifizieren lassen. [...]

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