GWAdriga auf den metering days 2019

Alljährlich sind die Metering Days ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Energiewirtschaft. In diesem Jahr sind auf der Tagesordnung unter anderem neue Entwicklungen in der Gateway-Administration und dem Messdaten-Management, Lessons Learned, nutzenstiftender Einsatz der modernen Messeinrichtung und des intelligenten Messsystems, neue Trends sowie aktuelle Produktinformationen der Hersteller.

Treffen Sie unsere Geschäftsführer Dr. Ralfdieter Füller und Dr. Michał Sobótka auf den metering days 2019 in Fulda. Am zweiten Kongresstag hält Dr. Sobótka einen Vortrag "Lessons learned: der wMSB". Gerne können Sie im Anschluß Ihre Fragen stellen und mit uns diskutieren.

Wir informieren Sie auf den metering days 2019 natürlich ebenso über unser Portfolio in den Bereichen Smart-Meter-Gateway-Administration, Messdaten-Management sowie ergänzende Mehrwertdienste.

Nutzen Sie die Chance auf wertvolle Vorträge und lassen Sie sich zu Ihren individuellen Herausforderungen beraten. Reservieren Sie sich Ihren Gesprächstermin schon jetzt - per Mail an messe@gwadriga.de oder telefonisch unter +49 30 95 999 09 0. Wir freuen uns Sie in der Esperantohalle an unserem Stand Nummer 1 begrüßen zu dürfen.

GWAdriga auf metering days 2019

9. und 10. Oktober 2019

Impressionen von den metering days 2018

Bildquelle: ©ZVEI-Services GmbH / Mark Bollhorst

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Kommentar von Dr. Michał Sobótka für ew, Ausgabe 05/2019

Weiter abwarten macht endgültig keinen Sinn mehr. Denn der später startende Rollout wird nicht gestreckt, dafür aber gestaucht. Dies lässt sich aus dem BsbG und auch aus der Marktanalyse des BSI eindeutig ableiten. Das bedeutet: Sowohl die kommunizierten Termine als auch die zu verbauenden Mengen an intelligenten Messsystemen gelten weiterhin – bis auf Ausnahmen – für alle Pflichteinbaugruppen. Aber auch aus anderen Gründen lohnt es sich, die mit dem Smart-Meter-Rollout verbunden Prozesse schnellstmöglich zu implementieren. Denn das Smart-Meter-Gateway wird künftig als sichere Schnittstelle zum Kunden von zentraler Bedeutung werden, insbesondere auch die CLS-Schnittstelle. Diese ist beispielsweite das Schlüsselelement für ein marktbasiertes Engpassmanagement.

Wer Flexibilitäten im Massenmarkt nutzbar machen möchte, kommt um dieses Thema nicht herum. Egal ob Elektromobilität, Eigenproduktion und -speicherung, Prozessautomatisierung oder um die Heiz- und Nebenkostenabrechnung: Messdaten werden über kurz oder lang über das Gateway fließen und für die netzdienliche Regelung Verwendung finden. Das gilt insbesondere für komplexe Steuerungsprozesse, bei denen andere Verfahren an ihre Grenzen stoßen.

Vorfahrtsregeln gestalten

Dabei wird es aber nicht ohne weitergehende Regeln gehen. Eine Herausforderung ist etwa die Gestaltung der Vorfahrtsregeln: Technisch ist es kein Problem mehrere Akteure gleichzeitig auf das Smart-Meter-Gateway und die CLS-Schnittstelle zugreifen zu lassen. Was aber, wenn zwei Akteure unterschiedliche Interessen haben: Der Netzbetreiber möchte eine Anlage möglichst netzdienlich steuern, der Eigentümer dagegen sein Ergebnis optimieren und zwischen den Angeboten der Netzbetreiber und der Vertriebe situationsbedingt wechseln.

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Sicherheit gewährleisten

Dazu kommt das Thema Sicherheit: Das Gateway als zentrale Schnittstelle zum Kunden bietet zwar selbst die größtmögliche Sicherheit, wenn es um die Steuerungsprozesse in den intelligenten Netzen geht. Was ist aber mit den Systemen dahinter? Netz- und Messstellenbetreiber haben keinen Einfluss darauf, welche vernetzten Geräte die Kunden einbauen. Es wäre daher ein Fehler, sich weiterhin nur um die sichere Anbindung der Anlagen mit individueller Systemrelevanz zu kümmern. Denn auch die Anlagen ohne individuelle Systemrelevanz können künftig zu Gruppen aggregiert und so sehr wohl systemrelevant werden. Die CLS-Schnittstelle bietet hier die Möglichkeit, gezielt einzugreifen, um Schaden vom systemrelevanten Teil der Infrastruktur abzuwehren.

Das Smart-Meter-Gateway ist also keinesfalls eine lästige Pflicht, sondern eine zentrale Komponente für die sichere Umsetzung der Energiewende. Daher ist ein weiteres Abwarten keine sinnvolle Option.

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Modulares System für den gesamten Meter-to-Cash-Prozess auch als Full-Service

Modular, transparent und hochsicher: Mit ihrer neuen Komplettlösung für das Submetering bilden GWAdriga und varys, der in Jena ansässige Software- und Abrechnungsdienstleister für die Immobilien- und Energieversorgungswirtschaft, jetzt den gesamten wohnungswirtschaftlichen Meter-to-Cash-Prozess gemeinsam und integriert über das Smart-Meter-Gateway ab. Die neue Lösung umfasst sämtliche Leistungen eines Submetering im White-Label – von ausgewählten Teilleistungen bis hin zum kompletten Heizkostenabrechnungsprozess.

Zielgruppen sind die Wohnungswirtschaft und Versorgungsunternehmen, die z.B. mithilfe des Liegenschaftsmodells neue Geschäftsfelder erschließen oder Ihre Wertschöpfung erweitern wollen“, erläutern Dr. Ralfdieter Füller, Geschäftsführer von GWAdriga, und Marco Frommann, Geschäftsführer von varys.

Im ersten Schritt wurden dazu die technischen Systeme von GWAdriga und varys integriert. Neben den Wärmeverbrauchswerten können dabei auch die Verbrauchswerte von Warm- und Kaltwasser ausgelesen, rechtssicher über das Gateway übertragen und für die Heiz- und Nebenkostenabrechnung herangezogen werden. GWAdriga und varys präsentieren ihre neue Lösung erstmals auf dem FFN Fachkongress ZMP in Leipzig.

CLS oder LMN? – CLS und LMN!

Übermittelt werden die Verbrauchsdaten aus digitalen Heizkostenverteilern, Wasser- und Wärmezählern über die LMN-Schnittstelle (Local Metering Network). Damit wird eine nach MsbG rechtssichere und ganzheitliche Lösung für Bündelangebote geschaffen, mit der sowohl ein Mehrsparten-Messstellenbetrieb über LMN als auch Mehrwert- und smarte Gebäudedienste über CLS abgebildet werden können. Die entsprechende Prozessintegration hat GWAdriga bereits im Rahmen ihres Mehrsparten-Metering-Labors getestet und etabliert. Somit stehen hier praktisch erprobte Szenarien mit unterschiedlichen Integrationslösungen per LMN- und CLS- Schnittstelle zur Verfügung. Der ermittelte Energie- und Wasserverbrauch jeder Wohneinheit wird über das Gateway online in das Abrechnungssystem von varys übertragen und dort unmittelbar weiterverarbeitet. Große Immobilien mit einer Vielzahl an Submetering-Messgeräten können zudem mittels datenverschlüsselnder Repeater sicher erschlossen werden.

Über varys

Die in Jena ansässige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Jena agiert seit mehr als 10 Jahren als unabhängiger Mess- und Abrechnungsdienstleister für Heiz-, Warm- und Kaltwasserkosten für Unternehmen in der Wohnungswirtschaft und Energieversorgung. varys unterstützt bei der Beschaffung und Ausstattung mit Messtechnik sowie bei der Erfassung und Abrechnung von Verbrauchswerten. Mit dem Softwaresystem varyheat hält das Unternehmen ein ganzheitliches System zur eigenständigen Heizkostenabrechnung sowie zum Geräte- und Vertragsmanagement vor. Stadtwerken und Energieversorgern bietet varys zudem sämtliche Leistungen eines Submetering als White Label Lösung an - von ausgewählten Teilleistungen bis hin zum kompletten Heizkostenabrechnungsprozess.

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Interview mit Dr. Michal Sobótka, exklusiv für das Energie-Fachmagazin BWK, Ausgabe -Nr. 4 2019

Am 31. Januar 2019 hat das BSI seine Marktanalyse veröffentlicht. Ihre Reaktion? Welche Schlussfolgerungen ziehen Sie daraus?

M. Sobótka: Die Marktanalyse hat für deutlich mehr Klarheit gesorgt, wie das Messtellenbetriebsgesetz in der heutigen Situation zu interpretieren ist. Das bedeutet, der Rollout wird durch den späteren Start nicht gestreckt, sondern gestaucht. Die 10 Prozent der Pflichteinbauten sind in jedem Fall in den ersten drei Jahren nach dem Startschuss auszurollen. Das gilt für alle Pflichteinbaugruppen, bis auf bestimmte Gruppen wie RLM-Kunden, große EEG- und KWK-G Anlagen und steuerbare Verbrauchseinrichtungen gem. § 14a EnWG. Diese sind erst ab den folgenden Gateway-Generationen betroffen.

Wie bereitet sich GWAdriga in der aktuellen Situation (1 SMGW zertifiziert, Warten auf weitere zertifizierte SMGWs) auf den Rollout intelligenter Messsysteme für Pflichteinbaufälle vor?

M. Sobótka: Wir haben unsere Prozesse in den letzten beiden Jahren aufgebaut und optimiert. Ein weiterer Schwerpunkt war die Prozessintegration zu den unterschiedlichen Branchenlösungen wie SAP, Bosch, Schleupen oder SIV umzusetzen. Damit ist nun sichergestellt, dass die Abläufe auch IT-technisch sauber laufen. So sind wir nun in der Lage, hoch automatisiert durchzustarten, sobald die beiden noch fehlenden Gateways zertifiziert und verfügbar sind. Dies wird sicherlich noch in diesem Jahr der Fall sein.

Die Verzögerungen beim Rollout haben wir aber auch für die Entwicklung von zusätzlichen Funktionen genutzt, die auf dem Smart-Meter-Gateway aufsetzen. Dazu gehört das Thema „Mehrsparten-Metering“, für das wir eine eigene Laborumgebung aufgebaut haben. Dieses Thema stößt nicht nur bei Versorgungsunternehmen auf großes Interesse, sondern insbesondere auch bei der Wohnungswirtschaft. Ein weiteres Thema ist das CLS-Management: Hier setzen wir derzeit mit RheinEnergie das Pilotprojekt „Virtueller Wärmestrompool“ um, bei dem Nachtspeicherheizungen als steuerbare Last in das Virtuelle Kraftwerk der RheinEnergie eingebunden werden.

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Wie positioniert sich GWAdriga bzw. deren Gesellschafter bei der Ausprägung des wettbewerblichen Messstellenbetreibers?

M. Sobótka: Wir sind uns sicher, dass die Zahl der wettbewerblichen Messstellen mittelfristig die der grundzuständigen übersteigen wird. Einer der Treiber dabei ist beispielsweise die Wohnungswirtschaft, die hier einen idealen Zugang zum Kunden sieht. Stichworte sind hier das Mehrsparten- und Submetering, aber auch das Thema Smart Home. Das haben auch unsere Gesellschafter erkannt. Beispiel RheinEnergie: Sie sieht sich künftig als Dienstleister für alle Daten aus dem Gebäude. Das Projekt „Virtueller WärmestromPool“, mit dem RheinEnergie erstmals die Flexibilitäten im Endkundenmarkt für sich nutzbar machen möchte, habe ich ja schon angesprochen. Das ist aber sicher nur ein Anfang. Auch bei all den vielen weiteren Themen von der Elektromobilität über Eigenproduktion und -speicherung bis hin zur Prozessautomatisierung oder der Heiz- und Nebenkostenabrechnung bleibt das Smart-Meter-Gateway die zentrale Komponente für eine intelligente und vor allem sichere Infrastruktur. Insofern sehen wir uns sowohl im grundzuständigen als auch im wettbewerblichen Messstellenbetrieb als möglichen Partner, der für den zuverlässigen und sicherten Betrieb sorgt.

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Zum vollständigen Interview (PDF-Datei) oder zur Webseite des Fachmagazins BWK

GWAdriga und varys mit neuem Komplettpaket für das Submetering

FNN-Fachkongress ZMP 2019 - Die ZMP ist der Leitkongress zum Zähl- und Messwesen. Nutzen Sie die Möglichkeit, mit mehr als 1.000 Teilnehmern und renommierten Lösungsanbietern ins Gespräch zu kommen und umsetzbare Ideen für Ihr Unternehmen zu finden. Die Kombination aus Kongress und Ausstellung gewährleistet eine optimale Informationsvermittlung sowie einen wertvollen Austausch mit Teilnehmern und Ausstellern.

Dieses Jahr präsentieren wir gemeinsam mit unserem Partner varys. Gesellschaft für Software und Abrechnung mbH ein modulares System für den gesamten Meter-to-Cash-Prozess auch als Full-Service. Mit ihrer neuen Komplettlösung für das Submetering bilden GWAdriga und varys, der in Jena ansässige Software- und Abrechnungsdienstleister für die Immobilien- und Energieversorgungswirtschaft, jetzt den gesamten wohnungswirtschaftlichen Meter-to-Cash-Prozess gemeinsam und integriert über das Smart-Meter-Gateway ab. Die neue Lösung umfasst sämtliche Leistungen eines Submetering im White-Label – von ausgewählten Teilleistungen bis hin zum kompletten Heizkostenabrechnungsprozess. Hier können Sie die vollständige Pressemitteilung nachlesen »

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich ein umfassendes Bild von GWAdriga zu machen, offene Fragen anzusprechen und wichtige Anregungen zu sammeln. Vereinbaren Sie einfach telefonisch unter +49 30 95 999 09 0 oder per E-Mail einen Termin. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

FNN-Fachkongress ZMP 2019

15.-16. MAI 2019

  • Messe Leipzig, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig
  • GWAdriga Stand: Halle EINS, Stand 56
  • Mehr Informationen: FNN-Fachkongress ZMP 2019

 

GWAdriga erprobt Inbetriebnahme- und Betriebsprozesse intelligenter Messsysteme in der Praxis

Eine heterogene Gateway- und Zählerlandschaft, alle Abläufe von der Inbetriebnahme bis hin zum laufenden Betrieb: Bei der Korbwerk Usedom GmbH & Co. KG in Heringsdorf erprobt der Berliner Full-Service-Anbieter GWAdriga jetzt die Rollout-Prozesse in der Praxis. Darüber hinaus sollen bei Korbwerk aber auch Erfahrungen zur Ausrüstung von Arealnetzen, bei der Umsetzung von verschiedenen Messkonzepten oder Schaltmöglichkeiten als Grundlage für zukünftige CLS-Anwendungen im Feld gesammelt werden.

Die Zusammenarbeit mit Korbwerk bietet uns die Chance, den kompletten End-to-End-Prozess vom Gerät über die Gateway-Administration bis zur Messwertübertragung in der Praxis durchzuspielen und so den Nachweis unserer operativen Leistungsfähigkeit zu erbringen. Gleichzeitig schaffen wir die Grundlagen für den Aufbau praktikabler Mehrwertangebote“, beschreibt GWAdriga-Geschäftsführer Ralfdieter Füller das Potenzial des Demonstrators „Korbwerk“.

„Im Gegenzug erhalten wir aufbereitete Daten zum energetischen Aufwand für unsere Produktionsprozesse sowie von den gewerblichen Mietern. Und wir können mittels der zählpunktspezifischen Verbrauchsinformationen die Nebenkosten der Stellplatzvermietung sehr viel effizienter erheben, als bisher“, ergänzt Korbwerk-Prokurist Dirk Mund.

Alle Potenziale smarter Infrastrukturen erschließen

Im Rahmen der Kooperation zwischen Korbwerk und GWAdriga wurden Untermessungen je Einheit installiert und intelligente Messsysteme verbaut. Am Beispiel eines klassischen KMU sollen hier End-to-End-Prozesse des intelligenten Messstellenbetriebes und der Gateway-Administration erprobt und frühzeitig Betriebserfahrungen gesammelt werden. Perspektivisch werden zudem weitere Sparten (Gas, Wasser und Wärme) sowie Geräte (Photovoltaik, Heizung und Untermessungen) an das intelligente Messsystem angebunden. Zudem werden auch Schaltmöglichkeiten als Grundlage für zukünftige CLS-Anwendungen erschlossen. GWAdriga betreibt künftig bei Korbwerk die intelligente Metering-Infrastruktur vom PKI-Betrieb, über das Datenkommunikationsmanagement bis hin zur Visualisierung.

Über Korbwerk

Die Korbwerk Usedom GmbH & Co. KG in Heringsdorf ist Deutschlands älteste noch arbeitende Strandkorbmanufaktur, die seit 1925 individuelle Strand- und Terrassenkörbe fertigt. Zudem werden seit einigen Jahren Wohnmobil-Stellplätze direkt am Firmenstandort zur Vermietung angeboten. Das mehr als 10.000 m2 umfassende Firmengelände besteht aus Produktions-, Lager- und Büroflächen in mehreren Gebäuden, die energetisch modern ausgestattet sind. Dazu kommen rund 25 Stellplätze für Wohnmobile.

© Bild: korbwerk Usedom GmbH & Co. KG

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E-Mail: m.sobotka(at)gwadriga.de
Tel: +49 30 95 999 09 0