Der Rollout hat begonnen. Wann legen Sie los?

Die passende Smart-Metering-Lösung für jede Größe

Unsere Kunden gehören zu den ersten Unternehmen, die mit dem Rollout ernst machen. Mit Unterstützung von GWAdriga hat Westfalen Weser Netz GmbH (WWN) die ersten zertifizierten Smart-Meter-Gateways bei Kunden ausgerollt. Weitere Unternehmen sind kurz vor dem Start in den Rollout. Der Fokus bei der Vorbereitung liegt dabei auf der Optimierung aller damit verbundenen Prozesse.

Durch die webservice-basierte Integration mit den operativen Systemen der Unternehmen werden die Geräte vollautomatisiert in Betrieb genommen.

Dies ist eine der Grundvoraussetzungen für die Wirtschaftlichkeit des Rollouts. Denn wenn ein Monteur einen Zählpunkt ein zweites Mal anfahren muss, um eine Störung zu beseitigen, rechnet sich die Messstelle schon nicht mehr.

Von diesen Praxiserfahrungen können auch Sie profitieren. Unsere Experten für Gateway-Administration und Messdaten-Management unterstützen Sie dabei, Ihre individuelle Rollout-Strategie umzusetzen, sowohl im grundzuständigen als auch im wettbewerblichen Messstellenbetrieb.

Unsere Expertise im Überblick

Gateway-Administration

Gateway-Administration

Bleiben Sie flexibel

GWAdriga gewährleistet Ihnen eine sichere und leistungsfähige Gateway-Administration und Messdaten-Management mit einem modular erweiterbaren Leistungsspektrum.

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Messdaten-Management

Messdaten-Management

Profitieren Sie gleich doppelt

Neben unserem Modul für die Gateway-Administration lassen sich auch unsere MDM-Produkte in verschiedenen Betreibermodellen ganz nach Ihrem Bedarf einsetzen.

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Monitoring

Mehrwertdienste

Bauen Sie auf unsere Expertise

CLS-Management, Mehrsparten-Metering, Visualisierung oder auch SIM-Karten-Management. GWAdriga hat kundenindividuelle Mehrwertdienste im Portfolio.

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Gute Gründe für GWAdriga

  • Full-Service für Gateway-Administration und Messdaten-Management
  • Mehrsparten-Metering und CLS-Management
  • Visualisierungslösung und Webportale
  • Eigene Smart Metering PKI Sub-CA

  • Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2013 gemäß MsbG, der TR-03109-6 und -4, mit zusätzlicher Zertifizierung für die Durchführung des CLS-Betriebs (aEMT)
  • Standardisierte Anbindungsmöglichkeiten für jede Rollout-Strategie

  • Nahtlose Integration Ihrer ERP-Systeme
  • Plattform-/BPO-Lösungen für grundzuständige und wettbewerbliche Messstellenbetreiber
  • Kostenvorteile durch schlanken Start-up-Ansatz und hohe Anzahl intelligenter Zählerpunkte

Unsere FAQs

Häufig gestellte Fragen schnell und zuverlässig beantwortet

Wer ist zu dem Rollout der intelligenten Messysteme verpflichtet?

Solange und soweit sich der jeweilige Letztverbraucher oder Anlagenbetreiber nicht gezielt für ein anderes Unternehmen als Messstellenbetreiber entscheidet, sind für den Rollout der sogenannten intelligenten Messsysteme gem. § 29 MsbG die grundzuständigen Messstellenbetreiber verantwortlich. Diese sind verpflichtet, bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch über 6.000 Kilowattstunden sowie bei solchen Letztverbrauchern, mit denen eine Vereinbarung nach § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes besteht, intelligente Messsysteme zu installieren. Selbiges gilt bei Erzeugungsanlagenbetreibern mit einer installierten Leistung über 7 Kilowatt.

Das MsbG räumt den grundzuständigen Messstellenbetreibern beim Rollout weitgehende Freiheiten auch für den Einbau intelligenter Messsysteme ein. Allerdings gibt es verschiedene Einschränkungen:
Spätestens drei Jahre nach
- Verfügbarkeit von intelligenten Messsystemen und der Bestätigung der technischen Möglichkeit nach § 30 MsbG durch das BSI und
- Anzeige oder Übernahme der Grundzuständigkeit
müssen mindestens 10 % der auszurüstenden Messstellen mit intelligenten Messsystemen (iMSys) ausgestattet sein.

Das Bundeswirtschaftsministerium und BSI haben am 31.01.2020 die positive Marktanalyse und Allgemeinverfügung zur Feststellung der Möglichkeit zum Einbau intelligenter Messsysteme veröffentlicht.

„Es wird festgestellt, dass drei voneinander unabhängige Unternehmen intelligente Messsysteme am Markt anbieten, die den Voraussetzungen des § 24 Abs. 1 des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) genügen und damit die technische Möglichkeit zum Einbau von intelligenten Messsystemen besteht, soweit Messstellen bei Letztverbrauchern an Zählpunkten in der Niederspannung mit einem Jahresstromverbrauch von höchstens 100.000 Kilowattstunden ausgestattet werden sollen und bei diesen Messstellen keine registrierende Lastgangmessung erfolgt.“

Der Rollout ist somit gestartet.

Was ist ein Smart-Meter-Gateway-Administrator?

Die technische Funktion des Smart-Meter-Gateway-Administrators ist grundsätzlich dem Messstellenbetreiber - dem grundzuständigen und dem wettbewerblichen (§ 3 Abs. Nr. 2 MsbG) - zugeordnet worden. Der Messstellenbetreiber darf aber auch einen Smart-Meter-Gateway-Administrator als Dienstleister beauftragen. Letzter muss vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entsprechend zertifiziert sein.

Der Smart-Meter-Gateway-Administrator ist verantwortlich für die Konfiguration, den laufenden Betrieb, das kontinuierliche Monitoring, die Wartung sowie die regelmäßigen Aktualisierungen der Smart-Meter-Gateways der intelligenten Messsysteme. Grundsätzlich darf er nur zertifizierte Smart-Meter-Gateways verwalten.

Welche Rolle spielt GWAdriga als Gateway-Administrator?

GWAdriga übernimmt für ihre Kunden die Aufgaben der Gateway-Administration. Diese umfassen einen weiten Bereich von der Kommunikation, dem Monitoring über das Störungsmanagement und den Wechselprozessen bis hin zur Firmwareaktualisierung. Gerne kann die Gateway-Administration mit unseren Services Messdaten- und CLS-Management kombiniert werden.

Welche ERP-Systeme unterstützt GWAdriga?

Derzeit arbeiten wir mit den Schnittstellen von SAP IS-U, Bosch SI, Schleupen und SIV. Für weitere Systeme bieten wir ebenso geeignete Integrationsmöglichkeiten an.

Wie wird die Pflichtvisualisierung der Verbrauchsdaten umgesetzt?

Messstellenbetreiber müssen eine Vielzahl gesetzlicher Anforderungen erfüllen. Dazu zählt die Dateninformation für ihre Kunden. Dem Gesetz nach sollen vom Smart-Meter-Gateway alle erforderlichen Daten entweder an eine lokale Anzeigeeinheit übermittelt oder alternativ und mit Einwilligung des Anschlussnutzers in einem Online-Portal zur Verfügung gestellt werden. GWAdriga-Kunden können ihren Letztverbrauchern beide Übertragungsmedien anbieten, da GWAdriga sowohl die sogenannte HAN-Schnittstelle für eine lokale Anzeigeeinheit administriert als auch eine kundenorientierte Portallösung zur Visualisierung der Letztverbraucher-Messdaten an ihre Systemumgebung angebunden hat.

Das Angebot der Visualisierungslösung ist für die Einhaltung der Preisobergrenze optimiert und kann einfach an das „Look & Feel“ des jeweiligen Messstellenbetreibers angepasst werden. Dem Endkunden werden nicht nur die gesetzlich geforderten Daten zum Energieverbrauch anzeigt. Darüber hinaus können zusätzliche Informationen wie Stromsparhinweise, abrechnungsrelevante Tarifinformationen oder Informationen über Schaltprofile im Online-Portal visualisiert werden.

Merh dazu in unserer Pressemitteilung "Visualisierung: Durchblick für den Kunden".

Wie werden Datenschutz und Datensicherheit bei GWAdriga gewährleistet?

GWAdriga hat ein Information-Security-Management-System (ISMS) eingeführt und wendet die entsprechenden Richtlinien an. Im Rahmen eines Audits im Mai 2019 haben wir wiederholt den Nachweis erbracht, dass wir die Forderungen der ISO/IEC 27001:2013 erfüllen. Die eingeführten Regeln innerhalb unseres Unternehmens dienen dazu, die Informationssicherheit für uns und unsere Kunden dauerhaft zu gewährleisten und fortlaufend zu verbessern.

Der Geltungsbereich erstreckt sich insbesondere auf die Durchführung der Tätigkeiten und der eingesetzten Technik zur Smart-Meter-Gateway-Administration und des aktiven externen Marktteilnehmers (aEMT) gemäß MsbG, BSI TR-03109-6 und der Certificate Policy der Smart Metering PKI. Das wurde vom TÜV Rheinland Deutschland ausgestellt.

Welche Prozesse sind zuerst zu gestalten? Wann ist man prozessual Rollout-ready?

Die Beschaffung und Inbetriebnahme der Geräte sowie die Bereitstellung der Messwerte sind als allererstes zu definieren. Dem schließen sich die Wechselprozesse und das Störungsmanagement an. Ferner müssen die Vorgaben für die Kundenkommunikation stehen, denn diese sind rechtzeitig mit allen notwendigen Informationen zu versorgen. Nichts ist unwirtschaftlicher, als dauernd vor verschlossenen Türen zu stehen und den Kunden ein zweites Mal anfahren zu müssen.

Schließlich müssen auch die Daten reibungslos fließen, egal ob die Rolle des Gateway-Administrators intern oder extern ausgeprägt wird. Ist dies alles gegeben, ist das Unternehmen im Prinzip Rollout-ready. Man sollte aber nicht sofort breit starten, sondern sich Zeit für die ersten Installationen nehmen. Denn das erste Gateway ist prozessual gesprochen immer das schwerste und erst in der Praxis zeigt sich, ob alles richtig vorbereitet wurde.

Diese Unternehmen vertrauen bereits auf GWAdriga

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Sie haben Fragen zu dem Smart-Meter-Rollout allgemein oder unseren einzelnen Leistungen wie Gateway-Administration oder Messdaten-Management? Dann schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie uns an. Unser Team beantwortet gerne Ihre Fragen.

Tel: +49 30 95 999 09 0
Mail: info@gwadriga.de