Smart-Meter-Rollout: Abwarten ist keine Option mehr

Probleme in den Lieferketten, die dazu führen, dass intelligente Messsysteme nicht immer pünktlich und in den bestellten Mengen geliefert werden können, Tarifanwendungsfälle, auf die wir trotz langer Ankündigung noch immer warten und auch die Markterklärung des BSI, die weiter fehlt: Gründe scheint es genug zu geben, den Rollout zu verzögern. Dennoch: wer noch nicht konsequent mit dem Rollout intelligenter Messsysteme begonnen hat, sollte das jetzt dringend tun. So muss man sich jetzt aktiv in die Warteschlange der Hersteller  einreihen. Alle Anzeichen sprechen dafür, dass die Schwierigkeiten in den globalen Lieferketten zunehmen und mit ihnen die Lieferzeiten für nahezu alle Komponenten eines intelligenten Messsystems.

Dieser Kommentar von Dr. Michal Sobótka erschien als "Standpunkt" in der Fachzeitschrift ew, Ausgabe 06/2022

Die energiepolitischen Entwicklungen im Jahr 2022 beschleunigen die Elektrifizierung aller Sektoren wie Mobilität, Wärme und Industrie. Die Dezentralisierung der Energieerzeugung hat klare Konsequenzen für den Umfang des Rollouts. Und obgleich an einigen Stellen die Regulatorik noch unreif ist: Es gibt Projekte, in denen der Rollout nachweislich auch in größeren Stückzahlen funktioniert. Die Prozesse sind bekannt und die technischen Lösungen stehen.

Natürlich gibt es auch viele weitere Faktoren, die dafür gesorgt haben, dass der Rollout stockt. So haben manche Unternehmen ganz offensichtlich den Aufwand unterschätzt, der nötig ist, um die IT-Systeme und Prozesse für den erforderlichen Mengenhochlauf vorzubereiten. Vielfach bestand eine gewisse Erwartungshaltung, dass es mithilfe der zur Verfügung stehenden Softwarelösungen kein Problem sein würde, den Rollout umzusetzen. Dies hat aber oft nicht wie erwartet funktioniert. Teilweise, weil die IT-Systeme nicht das halten, was sich die Anwender davon versprochen haben. Aber auch, weil die Integrationsbedarfe und prozessualen Anforderungen nicht gesehen wurden.

Es sind ja auch hoch abgesicherte und komplexe Prozesse, die der Gesetzgeber vorgibt. Wir müssen den Smart-Meter-Rollout herstellerübergreifend abbilden. Dabei müssen viele Faktoren ineinandergreifen: Betriebsführung, Konnektivität, Kryptographie und der Datenaustausch mit den operativen Systemen. Nur wenn ein intelligentes Messsystem zu 100 Prozent korrekt eingebaut und in den Systemen in Betrieb genommen wird, können die Folgeprozesse fehlerfrei laufen. Dafür benötigt man auch Menschen, die Vorfälle richtig interpretieren können. Denn es gibt viele Dinge, die eben nicht in den Handbüchern stehen, wie das Geräteverhalten unter bestimmten Rahmenbedingungen und Störfaktoren oder aufgrund von Firmware-Fehlern. Wenn man das nicht weiß, fallen die entsprechenden Gateways aus und der Messstellenbetreiber schickt jemanden vor Ort. Das ist teuer und erschwert den wirtschaftlichen Betrieb.

Ganz wichtig ist es deswegen, sich in Anbetracht der knappen Zeit zu fokussieren. Wer jetzt noch keinen vollintegrierten Prozess hat, sollte sich zunächst auf die reibungslose Inbetriebnahme konzentrieren. Es gibt jederzeit die Möglichkeit, auch ohne eine ERP-Vollintegration zu starten. Dazu benötigt man sicherlich einen Dienstleister, der entsprechende Erfahrungen nachweisen kann. Der sollte über eine funktionierende und vor allem skalierbare technische Basis verfügen, die es möglich macht, umgehend mit dem Rollout zu starten, ohne dazu ein großes IT-Projekt aufsetzen zu müssen. Das kann immer noch folgen.

Zudem sollte man sich auch mit dem auseinandersetzen, was auf uns zukommt. Das gilt etwa für Themen wie das CLS-Management oder das Mehrsparten-Metering. Mit der Ampel-Koalition und den aktuellen weltpolitischen Entwicklungen wird sich die Energiewende deutlich beschleunigen. Doch ohne die Digitalisierung der damit verbundenen Prozesse wird sie nicht funktionieren.

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Neuer Dienstleister für die Gateway-Administration: MeteringSüd wechselt zu GWAdriga

Die Gründungsgesellschafter des Kooperationsunternehmens MeteringSüd GmbH & Co. KG werden bei der Gateway-Administration und dem Messdaten-Management künftig auf den Full-Service von GWAdriga setzen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt mit der Allgäuer Überlandwerk GmbH (AÜW), der Stadtwerke Augsburg Energie GmbH (swa), der TWS Netz GmbH, der SEW Stromversorgungs GmbH sowie der SWS Netze GmbH Stralsund unterzeichnet. Der Entscheidung vorausgegangen war ein intensiver Auswahlprozess, bei dem die relevanten GWA-Dienstleister auf dem Markt genau geprüft worden waren.

„GWAdriga bietet uns nicht nur den risikofreien Umstieg auf einen Standardprozess, der sich inzwischen auch beim Rollout großer Stückzahlen von intelligenten Messsystemen bewährt hat. Wir kommen zudem in den Genuss von Skaleneffekten bei der Dienstleistung, wie sie unsere bisherige Kooperation nicht in diesem Umfang bieten konnte", erläutert Michael Lucke, Geschäftsführer der Allgäuer Überlandwerk GmbH in Kempten. Mit der Übernahme des Full-Service für die Metering Süd-Unternehmen festigt GWAdriga mit rund 700.000 auszurollenden iMsys endgültig Ihre Position als die Nummer 2 auf dem Markt.

GWAdriga-Geschäftsführer Dr. Michal Sobótka sieht in der Entscheidung der Metering Süd auch einen Hinweis auf eine Konsolidierung des Markts: „Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Zahl der Anbieter im Bereich der Gateway-Administration abnehmen wird, da nicht alle rechtzeitig das für einen wirtschaftlichen Betrieb erforderliche Mengengerüst erreichen werden. Wir haben uns auf diese Entwicklung vorbereitet und sind in der Lage, gemeinsam mit unserem Softwarepartner BTC den SMGWA-Betrieb auch kurzfristig zu übernehmen". Dabei ist es für ihn unerheblich, welche Größe die Unternehmen haben. „Wir haben belastbare Standardprozesse und funktionierende Schnittstellen zu operativen Systemen wie SAP, SIV oder Schleupen, die wir einfach adaptieren und so auch größere Versorger schnell in den produktiven Betrieb überführen können. Für kleine und mittlere Unternehmen und ihre Kooperationen steht zudem ein eigenes Produkt zur Verfügung, das sämtliche digitalen Leistungen enthält, die sie für den Einstieg in das intelligente Messwesen benötigen."

In der MeteringSüd GmbH & Co. KG mit Sitz in Augsburg hatten sich Netzbetreiber aus Bayern und Baden-Württemberg zusammengeschlossen, um gemeinsam den Betrieb intelligenter Messsysteme (Smart Meter) abzuwickeln. Die Gesellschaft scheidet nun aus dem Markt aus.
Die beteiligten Unternehmen werden ihre ERP-Systeme an die von GWAdriga etablierte Standardschnittstelle zu den Branchenlösungen von SAP, SIV und Schleupen anbinden. Die weiteren assoziierten kleineren Werke setzen zudem auf das ‚ Start-Paket', welches mittels eines GWAdriga-Integrationsportals den produktiven Betrieb ohne Schnittstellenprogrammierung bereits nach wenigen Wochen ermöglicht. Die Leistungen von GWAdriga umfassen neben der Gateway-Administration und dem Messdaten-Management alle Zertifikate, Telekommunikation und Messdaten-Visualisierung.

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Smart-Meter-Rollout: Den Sand aus dem Getriebe bekommen

Noch vor einem guten halben Jahr standen alle Zeichen auf Grün, nun scheint der Smart-Meter-Rollout aber wieder ins Stocken geraten zu sein. Woran das liegt und wie die Vorgaben erreicht werden können, bis Frühjahr 2023 zehn Prozent der Pflichteinbauten umzusetzen, hat die Fachzeitschrift stadt+werk im Gespräch mit Torsten Maus, Geschäftsführer der EWE NETZ GmbH und Dr. Michal Sobótka, Geschäftsführer der GWAdriga GmbH und Co. KG erfahren.

Dieses Interview erschien exklusiv in der Ausgabe 5/6-2022

Der Smart-Meter-Rollout läuft dieses Jahr deutlich weniger rund, als erwartet. Woran liegt das?

Torsten Maus: Dieser Rollout ist ein Mammutprojekt, das alle Beteiligten nach Kräften unterstützen. Doch vor allem die Pandemie stellt uns alle noch immer vor große Herausforderungen: Lieferungen von Komponenten der Smart Meter wurden in der Stückzahl reduziert oder ganz abgesagt. Lieferketten wurden unterbrochen und es gab Qualitätsmängel bei den Gateway-Chips. Es bleibt also noch viel zu tun und die Lage angespannt.

Dr. Michal Sobótka: Wir sehen auch viele Unternehmen, die ganz offensichtlich unterschätzt haben, was es braucht, um die IT-Systeme und Prozesse für den erforderlichen Mengenhochlauf vorzubereiten.

Können Sie das genauer beschreiben?

Dr. Michal Sobótka: Es gab ja einen langen Zeitraum, in dem der Start des Rollouts immer wieder verschoben wurde. Das führte dazu, dass die entsprechenden Projekte in den Unternehmen ebenfalls immer wieder auf Eis gelegt wurden. Gleichzeitig entstand eine gewisse Erwartungshaltung, dass es mithilfe der zur Verfügung stehenden Softwarelösungen kein Problem sein würde, den Rollout umzusetzen, sobald der Start erfolgt ist. Nun sehen wir, dass das in vielen Unternehmen nicht wie erwartet funktioniert. Teilweise, weil die IT-Systeme nicht das halten, was sich die Anwender davon versprochen haben. Aber auch, weil die Integrationsbedarfe und prozessualen Anforderungen der unterschätzt wurden.

Torsten Maus: Es sind ja auch hoch abgesicherte und komplexe Prozesse, die der Gesetzgeber vorgibt. Wir müssen den Smart Meter-Rollout herstellerübergreifend abbilden. Dabei müssen viele Faktoren ineinandergreifen: Betriebsführung, Konnektivität, Kryptographie und die Schnittstellen zu den operativen Systemen. Nur wenn ein intelligentes Messsystem zu 100 Prozent korrekt eingebaut und in den Systemen in Betrieb genommen wird, können die Folgeprozesse fehlerfrei laufen.

Dr. Michal Sobótka:  Wenn es an den Massenrollout geht, zählen die Erfahrungen des Teams. Denn es gibt viele Dinge, die eben nicht in den Handbüchern stehen. Denn man benötigt Menschen, die Vorfälle richtig interpretieren können. So gibt es beispielsweise immer wieder Geräte, die regelmäßig ‚wiederbelebt‘ werden müssen. Das betrifft nur einzelne Typen und bestimmte Firmware-Stände, aber wenn man das nicht weiß, fallen die entsprechenden Gateways aus und der Messstellenbetreiber schickt jemanden vor Ort. Das ist teuer und erschwert den wirtschaftlichen Betrieb. Auch sonst helfen Erfahrung und Wissen, den Rollout richtig zu orchestrieren – von der Leistungsfähigkeit der benötigten Sever bis hin zur richtigen Interpretation von Anomalien in den Messwerten.

Vielfach wird ja berichtet, dass es auch an der technischen Integration der neuen Lösungen für die Gateway-Administration mit den klassischen ERP- und Abrechnungslösungen hakt. Welche Rolle spielt das aus Ihrer Sicht?

Torsten Maus: Das spielt eine entscheidende Rolle. Natürlich ist es immer eine Herausforderung, neue Elemente in eine bestehende Systemarchitektur einzubinden. Dafür haben wir mit der Ausgründung der GWAdriga vor Jahren zusammen mit unseren Partnern die Entscheidung getroffen, entsprechende Kompetenzen in einer Gesellschaft zu bündeln. Denn der Messstellenbetrieb ist auf eine optimale Kommunikation der Gateway-Administration mit den Kernsystemen angewiesen.

Dr. Michal Sobótka: Wir haben da inzwischen einige Erfahrungen sammeln können. Die Herausforderung ist, dass jedes ERP-System anders tickt. Der Prozess der Gateway-Administration dahinter sollte aber immer gleich ablaufen. Hier war es für uns tatsächlich ein Vorteil, dass sich der Rollout immer wieder verzögert hat. Denn so konnten wir die Anbindungen zu ganz verschiedenen Lösungen umsetzen, neben SAP und Bosch beispielsweise auch zu Schleupen oder SIV.

Bis zum Ende des Pflichtrollout ist es kein Jahr mehr hin. Was empfehlen Sie Unternehmen, die diese technischen und prozessualen Herausforderungen noch nicht gelöst haben?

Torsten Maus: Abwarten ist keine Option mehr. Es gibt bereits Projekte, in denen der Rollout nachweislich auch in größeren Stückzahlen funktioniert. Die Prozesse sind bekannt und die technischen Lösungen stehen bereit - auch, wenn es noch viele Herausforderungen gibt. Eine Zielsetzung des Smart Meter-Rollouts ist es ja, die Digitalisierung in der Energiewirtschaft voranzutreiben. Das hebt enorme Potentiale, um Energie einzusparen und effizienter zu nutzen.

Dr. Michal Sobótka: Ganz wichtig ist es in Anbetracht der knappen Zeit, sich zu fokussieren. Wer jetzt noch keinen vollintegrierten Prozess hat, sollte sich zunächst auf die reibungslose Inbetriebnahme konzentrieren. Es gibt jederzeit die Möglichkeit, auch ohne eine ERP-Vollintegration zu starten. Dazu benötigt man sicherlich einen Dienstleister, der entsprechende Erfahrungen nachweisen kann. Der sollte aber auch über eine funktionierende und vor allem skalierbare technische Basis verfügen, die es möglich macht, jetzt umgehend mit dem Rollout zu starten, ohne dazu ein großes IT-Projekt auf setzen zu müssen. Das kann immer noch folgen, wenn die 10-Prozent-Vorgabe erfüllt ist, die GWA-Prozesse stabil laufen und eine ERP-Integration für das Massengeschäft benötigt wird. Es gibt aber sicher auch viele Fälle, wo es ohne dies auch genügt, gerade bei kleineren Versorgungsunternehmen oder wettbewerblichen Messstellenbetreibern.

Soweit die Pflicht, was ist denn mit der Kür, sprich: mit weiterführenden Diensten, die auf der Gateway-Infrastruktur aufbauen? Lohnt es sich, sich damit schon jetzt auseinanderzusetzen?

Dr. Michal Sobótka: Auch wenn wir immer noch auf einige angekündigte Tarifanwendungsfälle warten, setzen sich einige unserer Kunden bereits intensiv mit dem auseinander, was hier auf sie zukommt. Das gilt auch für Themen wie das CLS-Management oder das Mehrsparten-Metering. Aus unserer Sicht ist das auch dringend geboten. Denn mit der Ampel-Koalition und den aktuellen weltpolitischen Entwicklungen wird sich die Energiewende deutlich beschleunigen. Und damit werden solche Dienste schnell an Bedeutung gewinnen, denn ohne die Digitalisierung der damit verbundenen Prozesse wir die Energiewende nicht funktionieren.

Torsten Maus: Selbstverständlich. Das ist doch der Kerngedanke des Rollouts, dass Energie noch effizienter genutzt und digitale Mehrwerte für unsere Kundinnen und Kunden geschaffen werden. Den eigenen Energieverbrauch zu analysieren ist ja erst der Anfang. Zum Beispiel sind wir im Forschungsprojekt „unIT-e2“ als Konsortialpartner aktiv. Dieses Projekt erprobt die marktoptimierte und zugleich netzdienliche Be- und Entladung von Elektrofahrzeugen im Hinblick auf Kundentauglichkeit. Der Einsatz von Smart Metern schafft grundlegend neue Möglichkeiten und zeigt, welche Chancen die Digitalisierung für die Energiewende bietet. Und hier stehen wir noch am Anfang.

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GWAdriga erreicht mehr als 10.000 intelligente Messsysteme

Trotz der aktuellen Engpässe im Markt hat GWAdriga, der Berliner Full-Service-Anbieter für die Gateway-Administration, jetzt mit mehr als 10.000 aktiven intelligenten Messsystemen (iMsys) in Betrieb einen weiteren Meilenstein erreicht. „Die beiden letzten Jahre waren davon geprägt, die Standardprozesse sauber zum Laufen zu bringen. Zudem haben wir die Zeit genutzt, um auch die Schnittstellen zu optimieren und die Abläufe massentauglich zu gestalten. Jetzt sind wir gewappnet, jedes Tempo unserer Kunden beim Rollout mitzugehen. Denn das soll nach der aktuellen Planung auch vor dem Hintergrund der derzeitigen Liefersituation weiter anziehen", fasst Dr. Michal Sobótka, Geschäftsführer der GWAdriga GmbH & Co. KG, zusammen.

Neben dem Basis-Rollout rücken bei den GWAdriga-Kunden zunehmend komplexere Anwendungsfälle auf Basis der aufwachsenden SMGW-Infrastruktur in den Vordergrund – insbesondere auch die netzdienliche Steuerung von Verbrauchern und Erzeugern über den CLS-Kanal des Gateways. Dazu gehört ebenfalls die Ausprägung der neuen Rolle des aktiven externen Marktteilnehmers (aEMT), die Marktakteure wie Verteilnetzbetreiber, Mess- oder Energiedienstleister mithilfe des Full-Service-Angebots von GWAdriga schnell und einfach besetzen können. Auch die neuen Tarifanwendungsfälle TAF9 und TAF10 sind bei einigen GWAdriga-Kunden daher bereits im Einsatz.

Daneben steigt die Nachfrage nach Prozessdienstleistungen für den wettbewerblichen Messstellenbetrieb, der durch die Fortschritte bei der Umsetzung der n:1-Strategie – also der Anbindung von mehreren Smart-Metern über ein einziges Gateway – zunehmend wirtschaftlicher wird.

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Osterholzer Stadtwerke: Gateway-Administration mit Schleupen-Integration

Noch in diesem Jahr werden die Osterholzer Stadtwerke die ersten 350 intelligenten Messsysteme ausrollen. Damit die Datenflüsse zwischen der Gateway-Administration, dem Messdaten-Management und dem ERP-System in Osterholz reibungslos fließen, wurde mit Unterstützung des Berliner Full-Service-Anbieters GWAdriga zunächst die dazu nötige Schnittstelle zwischen dem BTC AMM Gateway Manager und der im Einsatz befindlichen Branchenlösung Schleupen.CS aufgebaut.

„Wir hatten uns in Sachen Gateway-Administration bereits 2017 für die Zusammenarbeit mit GWAdriga entschieden.“, erläutert Dr. Bernd Hillers, Bereichsleiter Netzbetrieb und IT bei den Osterholzer Stadtwerken. Die Schnittstelle zu Schleupen wurde im Frühjahr 2021 intensiv angegangen und konnte im Dezember 2021 erfolgreich in Betrieb genommen werden. „Nachdem wir seit Jahresbeginn gemeinsam mit GWAdriga die Abläufe in der Inbetriebnahme und im laufenden Betrieb ausgiebig getestet haben, starten wir nun in die Phase des Rollouts“, so Hillers weiter. Sämtliche Prozesse und Daten fließen dabei vollautomatisch über eine Schnittstelle vom Schleupen.CS zum Gateway-Administrations-System von GWAdriga.

Insgesamt liegt die Zahl der Messlokationen (MeLo) mit einem Verbrauch von mehr als 6.000 kW/h bei den Osterholzer Stadtwerken bei rund 2.700. Nach den ersten 350 intelligenten Messsystemen in diesem Jahr sollen ab 2023 jeweils 500 weitere MeLo mit Smart-Meter-Gateways ausgestattet werden. „Nachdem die meisten unserer Kunden über den Strom hinaus auch Gas, Wasser oder Wärme von uns beziehen, steht neben der Gateway-Administration und dem Messdaten-Management auch das Mehrsparten-Metering auf der weiteren Agenda. Denn es macht wenig Sinn, nur den Stromverbrauch über das Gateway auszulesen. Aber auch das CLS-Management ist ein Thema, bei dem wir künftig auf die Expertise von GWAdriga setzen wollen“, gibt Dr. Hillers einen Ausblick auf die weiteren geplanten Aktivitäten.

Unter dem Motto „Alles aus einer Hand“ versorgen die Osterholzer Stadtwerke mit ihren rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Kunden in Lilienthal, Osterholz-Scharmbeck und Ritterhude mit Ökostrom sowie mit Gas, Wasser, Fernwärme, Glasfaser und Entwässerung. Daneben bietet der regionale Energieversorger einen technischen Rund-um-die-Uhr-Service und diverse Dienstleistungen rund ums Haus. Mittlerweile nutzen auch immer mehr Kunden aus den Nachbarkreisen Grasberg, Hambergen, Schwanewede und Worpswede die Strom- und Erdgas-Angebote der Osterholzer Stadtwerke.

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n:1-Strategie: GWAdriga und Stromkontor bündeln bis zu zehn Zähler über ein intelligentes Messsystem

Den eigenen Energieverbrauch tagesaktuell abrufen, um so das individuelle Verbrauchsverhalten verbessern zu können: Das ist eines der digitalen Features, die die Metropol Immobiliengruppe in ihrem Objekt MelEHR im Kölner Melatengürtel umgesetzt hat. Die dazu nötigen Prozesse und die Technik hat Stromkontor als wettbewerblicher Messstellenbetreiber (wMSB) mit Unterstützung von GWAdriga implementiert. Die Messdaten der 36 Verbrauchsstellen der Immobilie werden dabei über lediglich vier Smart-Meter-Gateways von Theben gebündelt und sicher an die weiterführenden Systeme übermittelt.

„Die Bündelung von drei mal zehn und einmal sechs Smart-Metern über lediglich vier Gateways war eine spannende technische Herausforderung, die so bisher noch nicht alltäglich ist. Gemeinsam mit GWAdriga haben wir das aber erfolgreich gemeistert und somit eine Blaupause für weitere Projekte als wMSB. Denn über eine n:1-Strategie wird der Messstellenbetrieb natürlich deutlich wirtschaftlicher", fasst Dustin Dominik Thüring, Head of Sales & Development der Stromkontor Unternehmensgruppe, zusammen.

Stromkontor ist bislang in erster Linie als Betreiber von Objekt- und Arealnetzen bekannt, will das Geschäftsfeld als wMSB aber weiter ausbauen. „Wir sehen in der Digitalisierung des Energiemarktes große Potenziale. Um diese erschließen zu können, arbeiten wir gerne mit Partnern wie GWAdriga zusammen. Denn die sichere und verlässliche Abwicklung der dahinterliegenden Prozesse ist ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor", so Dustin Dominik Thüring. „Wir gewinnen in Projekten wie diesem mit einem innovativen Partner wertvolle Erfahrungen, welchen Reifegrad intelligente Messsysteme inzwischen auch in komplexeren Anwendungsszenarien erreicht haben." ergänzt Christian Unger, Leiter Services der GWAdriga.

Das Projekt MelEHR der Kölner Metropol Immobiliengruppe umfasst eine Gesamtfläche von 2.100 Quadratmetern mit insgesamt 32 Mieteinheiten sowie einer Großtagespflege. Die Gebäude sind vollständig digitalisiert. Die dazugehörige MelEHR-App ermöglicht den Mietern die zentrale Steuerung aller smarten Anwendungen. Dazu gehören Lampen, Fenster- und Türkontakte, Jalousien, die Schließ-, Video- und Klingelanlage oder auch der Briefkasten sowie die komplette Kommunikation mit dem Vermieter

Über Stromkontor
Die Stromkontor Unternehmensgruppe betreibt mit Ihren Töchtern, der Stromkontor Netzgesellschaft mbH, der Stromnetz24 GmbH und der Stromkontor Griesheim GmbH, deutschlandweit Strom und Gasnetze und hat sich auf den Betrieb von Objekt- und Arealnetze und deren Umnutzung von „Single-Tenant" zu „Multi-Tenant" spezialisiert. Die ist Stromkontor Unternehmensgruppe ist einer der führenden Netzbetreiber in diesem Segment und als überregionaler Verteilnetzbetreiber in ganz Deutschland aktiv.

Das GWAdriga Start-Paket enthält sämtliche digitalen Leistungen, die kleine und mittlere Versorgungsunternehmen für den Einstieg in das intelligente Messwesen benötigen. Neben der Gateway-Administration und dem Messdaten-Management umfasst dies alle Zertifikate, Telekommunikation und Messdaten-Visualisierung. Der Full-Service wird dabei über einen transparenten Jahresfestpreis von 9.999,- Euro abgerechnet, der bereits den Betrieb von 250 Geräten beinhaltet. Durch den Verzicht auf aufwändige Integrationsprojekte kann die Zeit zwischen Vertragsabschluss und Produktivstart minimiert werden. Zudem besteht die Möglichkeit, Integrationstiefe und Leistungen später schrittweise auszubauen.

n:1-Strategie Smart-Meter-Gate-Way MelEHR Kölns digitalstes Mietwohnhaus im Melatengürtel

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